Der HKV feierte seinen 20. Geburtstag

Vier Ortsteile haben sich vor zwei Dekaden zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Seinen runden Geburtstag beging der Heimat- und Kulturverein (HKV) für die Gesamtgemeinde Großrinderfeld nun mit einem Festkommers und zahlreichen geladenen Gästen in der Turnhalle.

Mit einem Festakt feierte der Heimat- und Kulturverein Großrinderfeld unter seinem Vorsitzenden Dr. Jürgen Gernert (links) und Ehrenvorsitzenden Rudolf Geiger (Zweiter von rechts) den 20. Geburtstag. Unter den Gratulanten waren Landrat Christoph Schauder, Altlandrat Georg Denzer, Dr. Christina Bergerhausen vom Frankenbund und Bürgermeister Johannes Leibold. (Foto: Diana Seufert)
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Hinweistafeln für Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan

Aktive HKV Mitglieder haben sich in der letzten Woche getroffen um mit der Erstellung von Hinweistafeln fortzufahren. Geplant sind insgesamt gut 20 Tafel in Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan. Dazu ist voraussichtlich auch ein Landeszuschuss mittels des LEADER-Programmes möglich.

Cholerakreuz (R. Gerhards, 2019)
Auch am Cholerakreuz soll eine der neuen Informationstafeln aufgestellt werden. Wer noch Infos zur Geschichte hat, kann sich gerne beim HKV melden. (Foto: Rainer Gerhards)
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Vorsitzender Gernert führt Bezirk Tauberfranken des Frankenbundes

Heimat- und Kulturverein: Nach der Corona-Pause warten wieder viele Aufgaben auf die Mitglieder.

Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins Großrinderfeld. Alter und neuer Vorsitzender ist Dr. Jürgen Gernert. (Foto: Wolfgang Seufert)

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Der HKV Großrinderfeld im Fernsehen

Das Fernsehen war am vergangenen Donnerstag zu Gast beim Großrinderfelder Heimat- und Kulturverein. Anlass war eine Reportage zum hundertsten Geburtstag des Frankenbundes, dem wir seit vielen Jahren angehören. Unser hiesiger HKV war dabei der erste Verein aus dem Tauberfränkischen.

Fernsehdreh beim HKV Großrinderfeld
Fernsehdreh beim HKV Großrinderfeld. Rudolf Geiger (links) und Jürgen Gernert werden beim Gespräch gefilmt. Wer genau hinschaut, findet die Szene vermutlich auch im Video.

Zum Video des Beitrags geht es hier.DerArtikel des Bayerischen Rundfunk ist hier abrufbar. Der HKV Großrinderfeld beginnt bei 2:13. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es uns leider nicht möglich, das Video direkt hier bei uns in die Webseite einzubinden.

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Bildstöcke in Franken – Glaubensspuren in einer Kulturlandschaft

Ein Vortrag von Prof. Flachenecker auf Einladung des Heimat- und Kulturvereins Großrinderfeld.

Wann:    6. März 2020, 19:30 Uhr
Wo:        Gemeindezentrum Gerchsheim, Altertheimer Weg 10 [Google Maps]
Eintritt: frei!

Vierzehn Nothelfer Bildstock in Großrinderfeld
Der Vierzehn Nothelfer Bildstock in Großrinderfeld (Foto: Rainer Gerhards)

Inhalt

Es ist unserm Teutschland ein sehr altes und löbliches Herkommen gewesen, an den offenen Landtstraßen gottseelige Bilder uffzurichten, damit die vorüberreisenden dadurch einen antrieb zu der Gottseeligkeit, und ihrer im Reisen übernommenen Arbeit etzlicher maßen eine Leichterung oder Enthebung empfinden mögten.“ So charakterisierte der Würzburger Weihbischof Eucharius Sang die Bildstöcke und ihre Funktionen zu Beginn des 17. Jahrhunderts in den katholisch gebliebenen Territorien Deutschlands.

Die Errichtung von Gnadenbildern in Bildstöcken wird von Sang als eine weit verbreitete Tradition dargestellt. Diese sollten den Reisenden an seinen Glauben bildhaft erinnern, zu einem kurzen Gebet einladen und über den Sinn seines Lebens nachdenken lassen. Zugleich sollten sie helfen, die Strapazen und Gefahren einer Reise im frühen 17. Jahrhundert erträglicher und die weiteren Wege erträglicher machen.

In den drei fränkischen Diözesen Würzburg, Eichstätt und Bamberg sind sie zu finden, aber nicht gleichmäßig verteilt, sondern abhängig von der Präsenz der ‚Macher‘ dieser Bildstöcke, nämlich den Steinmetzen.

Im Taubertal, aber auch im Ochsenfurter Gau haben sich sehr viele von ihnen erhalten. Bildstöcke sind ein vielfältiger Ausdruck der obrigkeitlich gesteuerten, aber auch aus individuellen lokalen Wurzeln stammende Frömmigkeit.

Über den Referenten

Prof. Flachenecker

Professor Flachenecker ist Inhaber des Lehrstuhls für Fränkische Landesgeschichte der Universität Würzburg und im Frankenbund Bezirksvorsitzender für Unterfranken.

14. Taubertäler Wandertage: wir sind dabei!

Taubertäler Wandertage 2019
Taubertäler Wandertage 2019

Die 14. Taubertäler Wandertage waren geplant für den 9. bis 11. Oktober 2020. Durch die Corona-Pandemie fanden sie aber in 2020 nicht statt und wurden auf 2021 verschoben. Das nur zur Klarstellung. Der Artikel hier stammt aus 2019 und ist bis auf diesen Hinweis unverändert beibehalten.

Der Heimat- und Kulturverein Großrinderfeld wird sich in Kooperation mit der Gemeinde an den 14. Taubertäler Wandertagen beteiligen. Das hat die Hauptversammlung beschlossen.

Das Motto der Wanderung lautet „Frühgeschichtliche Besiedelung“ und „Monumente der Macht“ in unserer Region.

Es ist eine gut 6km lange Wanderung ausgehend von der Turn- und Festhalle in Gerchsheim geplant. Sie soll über Feldwege durch den Spitalwald zur Keltenschanze, weiter zu den Hoheitssäulen und zurück zum Ausgangspunkt führen. Dort ist ein kleiner Umtrunk mit Imbiß geplant. „14. Taubertäler Wandertage: wir sind dabei!“ weiterlesen

Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins Großrinderfeld

Es war ein arbeitsreiches Jahr beim Heimat- und Kulturverein Großrinderfeld. Vor allem die Beschilderung historischer Stätten und Gebäude beschäftigte die Mitglieder. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung am 8. November im Gasthaus „Badischer Hof“ in Gerchsheim deutlich.

Vorsitzender Dr. Jürgen Gernert sprach bei seiner Begrüßung von einem ruhigen, aber trotzdem arbeitsreichen Jahr für die Mitglieder. Zahlreiche Veranstaltungen standen im Terminkalender. Zunächst wurde mit einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Gernert erinnerte an die Eröffnung der Taubertäler Wandertage kürzlich in Ilmspan. Lobend hob er die Organisatoren um Hubert Kraus hervor. Die Wanderung zum Cholera-Kreuz und zur Pfarrkirche sei sehr gut besucht gewesen. Als informativ und gelungen wurde auch die Stadtführung in Tauberbischofsheim bezeichnet. In Arbeit ist derzeit die Homepage des Vereins durch Rainer Gerhards.

Wichtigster Punkt bei den Beratungen des Vorstands sei die Beschilderung von wichtigen historischen Stätten und markanten Gebäuden. Ähnlich wie bereits in Großrinderfeld geschehen, sollen auch in den Ortsteilen Gerchsheim, Ilmspan und Schönfeld Schilder mit erläuternden Texten aufgestellt werden. Bei der Errichtung der Informationstafeln hofft man auf Unterstützung und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. „Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins Großrinderfeld“ weiterlesen

Bundestag des Frankenbundes

Der Frankenbund tagte 19. Oktober 2019 in Marktbreit. Auch unser HKV Großrinderfeld hat teilgenommen. Die Veranstaltung begann mit einem Festakt in der Diele des Rathauses von Marktbreit, bei dem auch der Kulturpreis des Frankenbundes verliehen wurde.

Anschließend ging es zum Mittagessen sowie einem sehr schönen und interessanten Stadtrundgang.

Wieder zurück im Rathaus tagte die Delegiertenversammlung. Die Nichtdelegierten besuchten in dieser Zeit das Malerwinkelhaus in Marktbreit.

Als besonderes Highlight wurden der Kulturverein Wittighausen e.V. sowie die Tauberfränkischen Heimatfreunde Tauberbischofsheim e.V. als selbstständige Gruppen in den Frankenbund aufgenommen. „Bundestag des Frankenbundes“ weiterlesen

Gelungene Führung durch Tauberbischofsheim

Vor der Führung durch Tauberbischofsheim – wir sammlen uns so langsam…

Am vergangenen Freitag hat der  HKV seinen Ausflug nach TBB unternommen. Über 20 Interessierte haben den Weg in die Nähe gefunden. Trotz der Nähe zur Kreisstadt wusste Stadtführerin Frau Wernher-Lippert uns vieles Wissenswerte und Neues kurzweilig zu vermitteln.

In Tauber angekommen trafen wir uns am Badgarten, über dessen Historie auch sofort Interessantes erzählt wurde. Entlang der ehemaligen Stadtmauer, an historischen Gebäuden entlange führte der Weg. Immer mit vielen und kurzweiligen Erläuterungen.

Nachdem wir den Marktplatz erreichten, betrachteten wir das gut erhaltene Haus des Weinhändlers Bögner. Frau Wernher-Lippert wusste von der Bedeutung des Weinhandels zu berichten. Und davon, dass sich schon in früheren Zeiten sechs Handelsstraßen in Tauberbischofsheim trafen (eine davon die Geleitstraße, der über Gerchsheim und Großrinderfelder führte). Einen weiteren Bezug zu Großgemeinde gibt es: die Originale der prunkvollen Statuen am Haupteingang des Bögner-Hauses finden sich in der Kirche Schönfeld. „Gelungene Führung durch Tauberbischofsheim“ weiterlesen

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